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Betriebssystemwahl

Im privaten Bereich habe ich von circa 2001 angefangen, mich mit Linux zu beschäftigen. Bald nach den ersten Experimenten habe ich dann mein System komplett auf Linux umgestellt. Zuerst habe ich die SUSE Distribution verwendet, mit zunehmender Erfahrung bin ich dann auf Debian Linux umgestiegen. Ohne größere Klagen bin ich diesem System bis Anfang 2009 treu geblieben. Das ganze ist weiter unten nachzulesen. Doch dann habe Ende 2008 ich das neue Apple "unibody" MacBook Pro gesehen, und es stellte sich sofort ein starkes "Habenwollen" Gefühl ein. Wenige Tage später stand das Gerät vor mir und ich machte meine ersten Gehversuche mit Mac OS X. Nach gut einem Monat bin ich immer noch sehr angetan von diesem Unix. Sehr schönes Bedienkozept, nettes Aussehen der Programme und Oberflächen, schnelle Reaktionen auf Eingaben. Nett! Der alte Acer Laptop wurde verkauft, und Linux vermisse ich auch nicht wirklich. So können sich die Zeiten &aum;ndern. Das hat wahrscheinlich auch etwas mit meiner, im Vergleich zum Studentenleben, reduzierten Freizeit zu tun. Die wenig verbleibende Zeit möchte ich nicht unbedingt mit dem Experimentieren mit Betriebssystemen verbringen... Seit kurzen mache ich aber dennoch ein paar Versuche mit Macports, dieses Projekt portiert GNU Software auf das Apple OS X Betriebssytem. Ich bin sicher hier werden sich noch einige Interessante Entdeckungen machen lassen. Immerhin stehen mir so weiter hin der geniale "Vi" Editor und andere schöne Dinge zur Verfügung :-))

Früher (circa 2001 bis 2009)

Ich verwende absolut keine Microsoft Produkte. Nirgendswo. Ich benutze ausschliesslich "freie" Software. Das hat gute Gründe, die ich hier kurz erläutern werde.
Früher habe ich wie die Mehrheit der Computernutzer Windows verwendet. Als ich jedoch an die Uni kam, wurde durch Mitbewohner und verschiedene CAD- und Programmierkurse mein Interesse für Alternativen geweckt. Da es sehr viele Möglichkeiten gibt, Unix-ähnliche Systeme auf normaler PC Hardware zu verwenden, entschied ich mich zunächste für den vermeintlich einfachen Weg. Ich installierte SuSE Linux, ich glaube es war Version 7.0. Ziemlich angetan von der Funktionalität und Zuverlässigkeit von Linux verwendete ich es immer häufiger, bis ich schliesslich fast gar nicht mehr Windows bootete, weil ich gelernt hatte sämtliche Aufgaben mit Linux zu erledigen. Mittlerweile war SuSE zur Version 7.3 gereift. Mit zunehmender Erfahrung bemerkte ich jedoch immer mehr Einschränkungen von SuSE. Ganz besonders war mir Yast ein Dorn im Auge, weil alles damit konfiguriert wurde, es Fehler machte und das Tool sehr sehr lahm ist. Also sah ich mich nach einer Alternative um und fand sie in Debian GNU/Linux. Debain ist kein kommerzielles Projekt und finanziert sich aus Spenden etc. Ganz besonders gefällt mir daran die Einfachheit der Paketverwaltung mittels "dselect" und "apt" sowie die Robustheit als auch die Einfachheit der Konfiguration. Man muss öfters per Editor Hand anlegen, aber das ist meistens schneller und einfacher als es mit einem Tool zu machen.
Was mir ganz besonders an der Idee von Linux zusagt ist die Freiheit zu bestimmen, was ich wie installiere, konfiguriere und benutze. Sämtliche Anwendungen sind in wenigen Sekunden per Netz vom Debian Mirror installiert, ich muss mich nicht mit Lizenzen rumschlagen, oder schlimmer, Software teuer bezahlen. Desweiteren läuft Linux äusserst zuverlässig, d.h. es stürzt fast nie ab, hat keine grossen Sicherheitslöcher die monatelang nicht behoben werden und ist so gut viren- und wurmfrei. Sich nicht immer Sorgen machen zu müssen, ob die nächste email vielleicht das System zerschiesst ist wirklich entspannend....


Software, die ich bevorzuge (auch 2001-2009)

Mein aktueller Windowmanager ist IceWM, ein Bild davon ist hier. Er kennt keine Icons. Ich habe festgestellt, dass mir Geschwindigkeit und gute Shortcuts wichtiger sind als schön bunte, integrierte Desktops. Ich kann alles effektiv ohne Maus bedienen, Ladezeiten sind sehr kurz und er braucht wenig Speicher.
Mein Mailprogramm ist Mutt. muttlogo 
Es ist sehr schlicht, textbasiert und sieht nicht spektakulär aus. Man kann es nicht mit einer Maus bedienen, es kann keine html-Mails darstellen und auch keine Anhänge öffnen. Aber es ist sehr mächtig, hochkonfigurierbar und wahnsinnig schnell. Also genau das, was man in der heutigen Zeit von email Viren und Spam braucht.
Bevor eine mail überhaupt in Mutt ankommt, hole ich sie mit fetchmail vom Server, sortiere sie mit procmail, und lösche mit spamassassin die Spams weg.

Zur Bildbearbeitung verwende ich Gimp.gimplogo
Gimp ist mit Abstand das beste Grafikprogramm für Linux.

Diese Webseiten habe ich hauptsächlich per Hand geschrieben, allerdings mache ich so Sachen wie Tabelle doch lieber mit dem Mozilla Composer. Ist wesentlich weniger Schreibarbeit. Als Editor benutze ich ausschliesslich VIM.vimlogo


Zum Surfen verwende ich hauptsächlich Mozilla oder den Ableger Firebird. Opera ist auch nicht schlecht, aber leider in der kostenlosen Version mit Werbung versehen. Ich hasse Webseiten, die für bestimmte Browser (wie z.B. IE) optimiert sind. Jeder sollte mit eine Seite mit jedem beliebigen Browser betrachten können.
 

Hardware

Vielleicht ist es von Interesse welche Hardware ich habe:
 
-Apple Mac Book Pro 15,4", 4Gb Ram
-Epson Perfection 1650 Photo Scanner, der auch Dia fähig ist.


Ausserdem hatte ich einen Acer 291LCi Laptop, eine Beschreibung zur Einrichtung von Debian auf dem Laptop habe ich hier hinterlegt (englisch).

letzte Änderung: 02.02.09